Tierschutzverein f. d. Kreis Olpe e.V

Glück und Unglück zugleich

Es passiert halt....
Liebe Tierfreunde
wir möchten hier einen wichtigen Hinweis geben.
Irgendwie hat es eine Mitarbeiterin nicht rechtzeitig, als der Klapperstorch über das Tierheim flog, ins Haus geschafft. ( ;-))
Natürlich freuen wir uns alle für die nun werdende Mama und den Papa und wünschen der Familie alles erdenklich Gute !
Nun hat aber dieser Glücksfall für das Tierheim auch eine Schattenseite. Die Mitarbeiterin darf nicht mehr hier arbeiten. Wir haben bereits eine neue Tierpflegerin gewinnen können,aber sie kommt erst ab September zu uns.
Dazu kommt noch die Urlaubszeit (ja, auch unser Team braucht das mal).
Aus diesen Gründen sehen wir uns leider gezwungen, in der Zeit vom 12.8.19 bis 25.8.19 das Tierheim für den Besucherverkehr zu schießen.

Aber wir sind natürlich in dieser Zeit für Sie da, auch vermitteln wir Tiere. Allerdings bitten wir Sie dazu einen Termin mit uns abzusprechen. Dann können wir uns in Ruhe um Ihre Wünsche kümmern. Leider geht es nicht anders. Wir gehen davon aus, dass Sie das verstehen. Es ist halt nicht immer alles planbar, aber einen Termin können wir planen. Rufen Sie uns an, sprechen Sie auf den Anrufbeantworter und wir melden uns.

P.S. Der offene Sonntag am 11.8.19 findet noch wie geplant statt !!!

Vielen Dank

Das Team und der Vorstand
Sommerhitze
Im Sommer heizt sich ein Auto schnell auf, das ist den meisten Hundehaltern klar, und darum lassen sie ihren Hund dann nicht im Auto alleine warten. Aber das ist eben nur den meisten Hundehaltern klar, denn es gibt immer wieder andere, die es doch tun- und ihren Hund damit in tödliche Gefahr bringen. Auch ein im Schatten geparktes Auto überhitzt sich schnell, und leicht geöffnete Fenster helfen da auch nicht. Übrigens sind Hunde, die in Boxen transportiert werden, noch stärker gefährdet!! Sollten Sie einen Hund im geparkten Auto sehen, der offensichtlich unter hoher Temperatur zu leiden hat, versuchen Sie, den Fahrer ausfindig zu machen. Wenn dieser nachweislich nicht aufzufinden ist, kann die Polizei alarmiert werden, die befugt ist, das Fahrzeug zu öffnen. Selber die Scheibe einzuschlagen ist allerdings erst dann erlaubt, wenn der Hund bereits in Lebensgefahr schwebt, also starkes Hecheln zeigt, schon apathisch oder gar bewußtlos ist.
Es bleibt zu hoffen, daß alle Hunde einen verantwortungsvollen Besitzer haben.

Was macht eigentlich Dino?

Als wir vor einem halben Jahr Dino an dieser Stelle vorgestellt haben mit der dringenden Bitte um ein neues Zuhause für ihn, saß er bereits 1,5 Jahre bei uns im Tierheim. Ursprünglich stammte Dino aus Spanien und lebte dort an der Kette. Über eine Organisation kam er nach Deutschland, wurde unpassend vermittelt und gelangte von dort zu uns ins Tierheim. Aus dem anfangs recht offenen und fröhlichen Hund ist über die lange Tierheimzeit ein mißmutiger und vor allem sehr unglücklicher Hund geworden. Aber es geschehen auch im Tierschutz ab und zu Wunder! Dino hat ein Zuhause gefunden, wo alles 100%ig paßt. Er hat nun einen Menschen an seiner Seite, für den er der absolute Traumhund ist, und das ist das Beste, was einem Hund passieren kann!!! Sein Frauchen findet, dass ruhig alle Leute wissen sollen, dass sie mächtig was verpaßt haben, weil sie Dino nicht haben wollten : Die vielen Bilder, die uns erreichen, zeigen Dino so tiefenentspannt und zufrieden, wie wir ihn im Tierheim nie erleben konnten. Wir sind davon überzeugt, daß Dino das erste Mal in seinem Leben wirklich glücklich ist. Und das macht auch uns sehr glücklich!

Ausgesetzte Kaninchen

Am Sonntag, dem 31.3.2019, wurden im Tierheim 11 Kaninchen als Fundtiere abgegeben. Die Kaninchen waren alle zusammen in einem Karton regelrecht gestapelt. Wie immer in solchen Fällen waren die Böckchen nicht kastriert und so sind die weiblichen Tiere ausnahmslos trächtig. Als wäre das nicht schon problematisch genug, läßt auch der Gesundheitszustand auf eine äußerst schlechte Haltung schließen. Die Tiere leiden unter Ohrmilben, Schnupfen und Augenentzündungen. Eines der Tiere war in einem so schlechten Allgemeinzustand, daß es nur noch eingeschläfert werden konnte. Wer uns etwas über den Vorbesitzer oder die Herkunft der Kaninchen sagen kann, möge sich bitte melden! Als Fundort wurde ein Waldweg in Höhe Sassmicke angegeben.

Da läuft ein Hund allein umher....

Seitdem immer mehr Hunde nach Deutschland kommen, die nicht optimal geprägt sind, passiert es immer öfter, dass ein sogenannter Angsthund entläuft. Angsthunde haben große Furcht vor fremden Menschen und Umweltreizen. Da die Furcht sich bis zur Panik steigern kann, versuchen solche Hunde in entsprechenden Situationen mit allen ihnen gebotenen Kräften zu entkommen. Neben ganz viel Umsicht ist die Sicherung mit reißfester Leine und vor allem einem Sicherheitsgeschirr daher ein absolutes Muss bei einem Angsthund! Denn einmal auf der Flucht, lassen sich solche Hunde kaum wieder einfangen. Durch die Angst blockiert nehmen sie ihren Besitzer in der Regel nicht mehr wahr, schon mal gar nicht dann, wenn der Hund erst kurze Zeit im neuen Zuhause ist und sich noch keine Bindung entwickelt hat! Im Glauben, einen panischen Hund einfangen zu können, wird immer wieder von wohlmeinenden Menschen versucht, das Tier anzulocken oder gar mit hinterher laufen habhaft zu werden. Das ist das Falscheste, was man tun kann und verschlimmert die Situation immer mehr!!! Das Einfangen eines Hundes, der in seiner Angst niemandem traut, braucht Erfahrung und die nötigen Hilfsmittel und ist daher Profiarbeit!!! Wenn Sie einen Hund sichten, der scheu und offensichtlich herrenlos ist, wenden Sie sich an unseren Tierschutzverein oder direkt an die dogman -Tierhilfe (www.dogman-tierhilfe.de) ! Im aktuellen Fall der Hündin Life gelang das Einfangen nur mit Hilfe der dogman -Tierhilfe und einer Anwohnerin, die deren Instruktionen präzise umsetzte. Wir sind dankbar und froh, dass es bei Life so gut geklappt hat, denn sonst würde die Hündin immer noch in Lennestadt umherirren, und es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, bis dass ein Unglück ihr kurzes Leben beendet hätte!

IHRE HILFE ZÄHLT!!!
Es ist banal, aber guter Tierschutz kostet Geld. Jeder, der unsere Arbeit kennt, weiß, wie sehr wir um das Wohl unserer Tierschutztiere bemüht sind. Die Gesundheit unserer Tiere und eine faire Vermittlung stehen für uns an höchster Stelle! Die Gesunderhaltung der Tierheimtiere kostet jedoch sehr viel Geld, und gerade in den letzten Monaten hatten wir extrem viele Patienten, die tierärztlich betreut werden mußten. Ein finanzieller Zugewinn ist mit verantwortungsbewußter Tierschutzarbeit daher niemals zu schaffen! Wir können den Tieren daher nur helfen, wenn Sie uns helfen! Es fällt uns nicht leicht, an dieser Stelle um Spenden zu bitten, aber wir brauchen dringend finanzielle Unterstützung!!! Ohne Ihre Hilfe können wir derzeit das Niveau unserer Arbeit nicht mehr aufrecht erhalten und es ist absehbar, wann uns komplett die Luft ausgeht. Können wir auf Sie zählen???

Gebt Tierheimtieren eine 2. Chance

Im Kontakt mit unseren Besuchern erfahren wir einiges über deren Erfahrungen bei der Suche nach einem für sie passenden Tier. Es wäre heutzutage ein leichtes, sich einen Hund aus dem Internet zu kaufen. Man bräuchte keine persönlichen Fragen beantworten und schon gar nicht einen Tierschutzvertrag unterschreiben. Wer aber stattdessen in ein Tierheim geht, tut dies aus Überzeugung und in der Absicht, etwas Gutes zu tun. So zumindest erleben wir unsere Besucher und freuen uns darüber, daß sie zu uns kommen, sich beraten lassen und hoffentlich das für sie passende Tier finden. Umso unverständlicher ist es uns, dass es scheinbar keine Ausnahmeerscheinung mehr ist, wenn Interessenten von manchen Tierheimen oder Tierschutzorganisationen völlig willkürlich und unfair behandelt werden. Sei es, dass der Besucher von vorneherein dumm stehen gelassen oder gleich ganz abgekanzelt wird. Oder das ein vereinbarter Besuchstermin lapidar erst dann abgesagt wird, wenn die Besucher bereits von weit her angereist sind. Häufig passiert es wohl auch, dass ein Tier, für den sich ein Interessent entschieden hat, dann plötzlich an andere Leute vermittelt wurde. Wir verstehen unsere Mitstreiter (?) im Tierschutz da nicht!! Ja, die Arbeit im Tierschutz und damit der Umgang mit Menschen ist anstrengend und oft genug unerquicklich und frustrierend. Und es ist allzu menschlich, auch mal einen schlechten Tag zu haben. Wenn das aber dazu führt, die Besucher nur noch zu vergraulen, schadet es dem Ansehen des Tierschutzes und vor allem der Vermittlung der Tiere. Jedes Tier im Tierschutz sehnt sich nach einem neuen Zuhause, und keine Chance darauf darf einfach vertan werden. Deshalb unsere Bitte an alle, die bereits einmal schlechte Erfahrung im Tierschutz gemacht haben: versuchen Sie es in einem anderen Tierheim erneut, vielleicht wartet genau dort Ihr Tier schon lange auf Sie!

Tier vermisst?
Wer sein Haustier vermisst, sollte immer dran denken, auch im Tierheim Bescheid zu geben. Wir haben regelmässig unglückliche Besitzer am Telefon, die ihr Tier als vermisst melden. Neben der Beschreibung des Tieres und anderen wichtigen Angaben haben wir auch ein offenes Ohr für die Sorgen, die sich der Halter verständlicherweise macht und geben gerne Ratschläge, um das Tier wieder zu finden. Ein umherirrender Hund ist meistens wieder schnell zu Hause, nicht zuletzt deswegen, weil die meisten von ihnen gechipt und registriert sind. Bei den Katzen und erst recht bei den Kleintieren ist die Situation schwieriger, weil sie viel mehr Gefahren ausgesetzt sind. Umso mehr freuen wir uns, wenn wir die Nachricht bekommen, dass das Tier wieder zu Hause ist! Leider aber geben uns nur die wenigsten Besitzer Bescheid darüber, und so haben wir eine ziemlich lange Liste vermisster Tiere. Denken Sie doch bitte im Fall der Fälle daran, auch bei uns Entwarnung zu geben!

Gut zu wissen

Heutzutage ist es kein seltenes Bild mehr, wenn man auf Hunde trifft, die beim Gassigang einen Maulkorb tragen. Bei den Maulkörben gibt es unterschiedliche Anfertigungen, und natürlich wünscht sich der Hundehalter für seinen Vierbeiner ein möglichst angenehm zu tragendes Modell. Das scheint aus menschlicher Sicht ein Maulkorb aus weichem Material zu sein, und wenn das Modell (bzw. der Hund, der es trägt) dann auch irgendwie nicht so „gefährlich“ aussieht, sind die Bedürfnisse des Menschen erfüllt. Darum sieht man immer öfter Hunde mit schwarzen Nylonmaulkörben, mit denen das Maul des Hundes regelrecht zugeschnürt wird. Der Hund kann dann sein Maul nicht mehr öffnen und er kann nicht trinken. Vor allem aber kann er nicht hecheln, und daß kann nicht nur jetzt im Hochsommer lebensgefährlich für den Hund werden!!! Übrigens kann der Vierbeiner wegen des Nylonstoffs im Gesicht auch keine Mimik zeigen und somit ist der Kontakt zur Umwelt und vor allem zu Artgenossen von vorneherein gestört. Ein Nylonmaulkorb ist nur geeignet für kurze Momente wie beim Tierarzt, aber niemals für den alltäglichen Gebrauch!!!

Ihre Hilfe wird gebraucht

Frühsommer ist Katzenkinderzeit, vor allem im Tierschutz. Wie jedes Jahr gelangen nun etliche Kitten ins Tierheim, die betreut und vermittelt werden wollen. Vor allem der Nachwuchs von verwilderten Katzenmüttern stellt uns immer wieder vor Probleme. Werden Katzen nämlich außerhalb der menschlichen Fürsorge geboren, fehlt ihnen die Prägung auf den Menschen als Sozialpartner. Sie empfinden den Zweibeiner dann als Bedrohung und reagieren mit Angst. Damit wildgeborene Katzenkinder eine Vermittlungschance haben und sich nicht zu scheuen Katzen entwickeln, brauchen sie außerordentlich viel menschliche Betreuung. Aber genau das können wir im Tierheim nicht leisten, uns fehlt dafür schlichtweg die Zeit! Wir brauchen darum Menschen, die uns unterstützen! Wer hat Freude daran, sich mit den kleinen Wesen zu beschäftigen oder sie sogar zur Pflege zu sich zu nehmen, damit sie die Chance auf ein gutes Zuhause haben?

Unterstützung für Dauerpflegestellen gesucht...

Einige Hunde aus dem Tierschutzverein Olpe haben es in ihrem bisherigen Leben nicht gut gehabt. Sie behalten entweder durch Unfälle, Mangelernährung oder Misshandlungen, vermutlich für den Rest ihres Lebens, dauerhafte, gesundheitliche Einschränkungen.

Eine, die es besonders hart getroffen hat, ist Ushy.

Die auffallend liebevolle 3-jährige Mischlingshündin aus Bulgarien, wurde im Alter von 15 bis 20 Tagen in einem Karton an der Straße ausgesetzt, wo Tierschützer sie fanden und retten konnten.

Ushy kam im Juli 2017 nach Deutschland. Sie wurde beim Tierarzt vorgestellt und aufgrund ihrer Lahmheit vorne links mit folgenden Ergebnissen geröngt:

Fast überall Spondylarthrosen im Bereich LWS-BWS, an beiden Ellenbogen Arthrose, hochgradige Dysplasie Hüftgelenk links, geringgradig vermehrte Sklerosierung der Bizepssehnenscheide im Schultergelenk. All diese Erkrankungen wurden vermutlich hervorgerufen durch ihre Mangelernährung mit Brot in den ersten Lebensmonaten. Die Tierschützer in Bulgarien tun was sie können, aber es fehlt einfach an Futtermitteln, insbesondere Welpenaufzuchtfutter.

Aufgrund dieser traurigen Diagnose war es nicht möglich, Ushy zu vermitteln. Auch die Aussichten auf eine Pflegestelle waren eher gering. Aber das liebe Mädchen hatte Glück. Sie fand ein neues Zuhause, wo sie von der ganzen Familie mehr als liebevoll umsorgt wird. Und auch der Kontakt zwischen Ushys Retterin Julia aus Bulgarien und der Pflegefamilie wird regelmäßig gepflegt und aufrecht erhalten. Die bulgarische Tierschützerin hat sich schon um viele Hunde gekümmert, aber Ushy hat sie ganz besonders ins Herz geschlossen. Sie ist sehr glücklich, dass es Ushy jetzt endlich gut angetroffen hat. Dabei werden von beiden Seiten auch immer wieder schöne Bilder ausgetauscht.

Ushy benötigt dauerhaft Schmerz- und Knorpelaufbaumedikamente und fährt ein- bis zweimal, je nach Zustand, zur Physiotherapie in die Nähe von Cobbenrode, wo sie auch ins Unterwasserlaufband geht, um die Muskulatur aufzubauen, ohne dass sie dabei Körpergewicht mittragen muss. Dies bedeutet für ihr Pflegefrauchen einen hohen zeitlichen Einsatz, der sich aber mehr als lohnt.

Ushy zeigt sich unendlich dankbar, sie genießt die liebevolle Zuwendung und Pflege in vollen Zügen und gibt sooo viel zurück.

Sanftmut auf vier Pfoten... sie hat einen Namen ... Ushy.

Für viele Tierfreunde ist es selbstverständlich geworden, Dinge für die Tierhaltung, die selber nicht mehr benötigt werden, dem Tierschutz zu schenken, anstatt die Dinge anderweitig zu entsorgen. Aufgrund dessen hat unser Tierheim in den letzten Jahren viele sehr nützliche Dinge bekommen, es mangelt seitdem z.B. nicht mehr an warmen Decken für Hunde und Kratzbäume für die Katzen. Wir sind sehr dankbar dafür, weil in einem Tierheim naturgemäß ein hoher Verschleiß besteht und wir dadurch immer bestens versorgt sind. Decken und Zubehör, wovon wir selber genug hatten, wurde stets an andere Tierschutzvereine weitergegeben. Vor allem unsere Kontakte in Ungarn, Bulgarien oder Rumänien haben davon profitieren können, weil es in diesen Ländern im Tierschutz tatsächlich an allem mangelt. Leider haben wir in unserem Tierheim aber nun ein logistisches Problem bekommen. Da wir mittlerweile fast täglich große Mengen an Sachspenden bekommen, sind wir derzeit bestens ausgestattet und lagern bereits große Mengen ein. Wer aber unser Tierheim kennt, der weiß, daß unsere Lagerungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind. Wir haben schlicht keinen Platz mehr! Es kommt noch erschwerend hinzu, daß die Weitergabe der Sachspenden an andere Vereine kaum mehr möglich ist. Unsere Partner in Osteuropa benötigen immer vordringlicher Futter, sodaß die Fahrzeuge nach Osteuropa in der Regel bis unters Dach damit beladen werden. Nur wenn noch Platz übrig sein sollte, werden Decken und Zubehör zugeladen. Bei einer Extra- Fahrt, um Sachspenden nach Bulgarien oder Rumänien zu transportieren, wären die Kosten höher, als wenn diese Dinge in den dortigen Ländern gekauft würden…

Deshalb unsere Bitte an Sie: kontaktieren Sie uns im Vorfeld, wenn Sie etwas abzugeben haben und seien Sie bitte nicht gekränkt, wenn wir nicht mehr alles annehmen können! Vielleicht finden Sie übers Internet einen anderen Verein, der gerade diese Sachen gut gebrauchen kann!

Hund im Bett

Ob ein Hund mit im Bett schlafen darf, ist in erster Linie Geschmacksache. Wer aber einen Hund "gebraucht" übernimmt, sollte dies tunlichst zumindest in den ersten Monaten unterlassen. Das Bett (wie auch die Couch und noch einige weitere Dinge) sind Privilegien, die dem Menschen vorbehalten bleiben müssen, solange dem Hund noch nicht klar ist, wie es im neuen Zuhause läuft. Es können sonst viele Probleme entstehen, die der neue Halter nicht erwartet, weil ein Mensch die Welt ja nicht aus Hundesicht betrachtet. Und bitte glauben Sie nicht, Ihren neuen Hund für die oftmals schlimme Vergangenheit entschädigen zu müssen! Hunde leben im hier und jetzt, und übermäßiges Verwöhntwerden finden Hunde einerseits zwar toll, aber es überfordert und verunsichert sie gleichzeitig, und das ist für einen Hund ein schlimmer Zustand! Hunde brauchen Regeln, um sich sicher im neuen Rudel zu fühlen und leben sich viel schneller ein, wenn sie keine unnötigen Entscheidungen treffen müssen. Wenn über die Zeit die Beziehung zwischen Mensch und Hund gewachsen ist und man voneinander weiß, was zu erwarten ist, führt dies automatisch dazu, daß der Mensch seinem Hang nachgeht, den Hund zu verwöhnen ;)

"In gute Hände abzugeben"

Was früher die Anzeigen in der Rubrik "Tiermarkt" in den lokalen Anzeigenblättchen waren, hat sich nun ins Internet verlagert. Wer Ebay- Kleinanzeigen nach abzugebenden Tieren durchsucht, dem wird alles angeboten. Bei den Anzeigen ist nicht immer erkennbar, ob es sich um Privatleute, diverse Tierschutzvereine oder geschickt getarnte Betrüger handelt. Dem Großteil der Käufer, die dort ihr Tier erwerben wollen, ist es wahrscheinlich auch egal, denn das Tier ist längst zur Ware geworden, was man kaufen kann wie ein Möbelstück (und wenn es nicht mehr genehm ist, auch ebenso entsorgt wird). Auch das Label "Tierschutz" bietet längst keine Sicherheit mehr und schützt nicht immer vor unseriösen Praktiken. Es ist reine Glückssache, ob sich das betroffene Tier in einem passenden und guten Zuhause wiederfindet und deshalb nicht zum Wanderpokal wird! Vorsichtig sollten auch die sein, die ihr Tier lieber privat inserieren, "damit es nicht ins Tierheim muß". Was grundsätzlich gut gemeint ist, kann für das Tier in einem Drama enden, wenn es blauäugig weitergegeben wird!. Ganz gruselig wird es, wenn Tiere zu verschenken sind. Ist auch das nur Naivität oder reines Kalkül im Sinne von "Hauptsache, es ist weg"? Wir wünschen jedem Tier ein passendes und zuverlässiges Zuhause, aber der Weg über Internetinserate öffnet Tor und Tür für ganz viel Tierleid!!

Verletztes Tier gefunden: Das sollten Sie beachten

Es passiert immer wieder. Plötzlich und völlig unerwartet finden Sie ein schwer verletztes Tier . Was Sie in diesem Fall beachten sollten lesen Sie hier... (Mit freundlicher Genehmigung von Tasso www.tasso.net)

Unser Spendenkonto:

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